Der Pantomime JOMI steht seit 40 Jahren auf den Bühnen der Welt und fasziniert als Poet der Stille mit Körpersprache und Mimik.

Er ist gehörlos und bezeichnet sich als Augenmensch. „Ich lese von den Lippen der anderen ab“. Sein Vater besteht auf einem ordentlichen Beruf. So wird JOMI Zahntechniker. Insgeheim verfolgt er den Wunsch, Pantomime zu werden. Nach einer Vorstellung des berühmten Pantomimen Marcel Marceau erkämpft sich JOMI durch harte Arbeit ein Studium bei seinem großen Vorbild in Paris.

Wir erleben JOMI bei den Proben, während faszinierender Auftritte und lernen ihn von der privaten Seite kennen. Nach einer Russlandtournee ist JOMI finanziell am Ende, er wird um die Einnahmen betrogen. So muss er seinen Techniker Bruce entlassen. Über Wasser halten ihn Workshops und Lehraufträge an Schulen und Förderschulen für behinderte Kinder. Von Menschen aus seinem Umfeld wie der jungen Regisseurin Jenny bekommt er professionelle Hilfe. Nach dem Desaster der Russlandtournee wagt JOMI mit 65 Jahren einen Neuanfang.