Der Film führt in die Welt des gehörlosen Pantomimen Josef Michael Kreutzer alias JOMI. Die Dramaturgie ist klassisch angelegt, steuert nach einer Introduktion auf eine finanzielle und menschliche Krise zu. Dabei erschaffen die „Protagonisten“ den Inhalt selbst. Durch reduziertes Equipment konnte die Dynamik der Situationen gewahrt und dokumentiert werden.

Begonnen hatte alles bei Dreharbeiten zu einem astronomischen Filmthema in Namibia, wo ich 2003 zufällig JOMI-Plakate entdeckte, dann die Vorstellung besuchte und Szenen drehte, die in den Film eingeflossen sind. Das Script hat sich mit den Dreharbeiten und am Schneidetisch entwickelt. Ich arbeitete die Konflikte heraus, die den Protagonisten ausmachen. Der Film kommt ohne kommentierende Stimme aus, lebt von dem, was die tragenden Personen zu sagen haben wie die junge Regisseurin Jenny Theobald, die JOMI nach der Krise auffängt.